Geschichte des Pfeifholzes

Urkundlich wird das "Pfeifholz" erstmalig 1474 erwähnt. Seinen Namen erhielt es, weil darin der Wind so pfeift. Im 16. Jahrhundert war die "Pfeife" ein Frauenhainer Vorwerk, in welchem ein Voigt wohnte.
1637 während des 30-jährigen Krieges wurde das Pfeifvorwerk als unbewirtschaftet bezeichnet.
1795 hatte der Müller Johann Gottlob Berger das "Pfeifholz" in Erbpacht vom Rittergut Frauenhain.
Im Jahre 1830 verkaufte das Rittergut das "Pfeifholz" an den Müller Hagke. 1839 ging es in den Besitz der Familie Müller über, welche es vom Vater, auf den Sohn und dann auf deSsen Schwiegersohn Alfred Bischoff übertrug. 1815 bedachte die Königlich Sächsiche Landesregierung das Pfeifvorwerk mit dem Schankrecht, die Pfeifschänke blieb bis 1964 geöffnet.